Customizing in BCS

Bewährter Standard, gezielt und flexibel anpassbar

BCS bringt einen stabilen und praxiserprobten Standard für Projektmanagement und betriebliche Abläufe mit. Mehr als 850 Unternehmen weltweit setzen BCS bereits ein. Wo dieser Standard zu Ihren Anforderungen passt, profitieren Sie von einer schnellen Einführung, einheitlichen Abläufen und einer langfristig gut aktualisierbaren Software. Gleichzeitig müssen Sie Ihre wertschöpfenden, fest etablierten oder einzigartigen Prozesse nicht dem starren Korsett einer Standard-Software unterordnen. Ansichten, Felder, Rollen, Rechte, Prozesse, Automatisierungen und Integrationen passen Sie in BCS gezielt an Ihre Organisation an. So viel Standard wie möglich, so viel Customizing wie sinnvoll.


Customizing auf drei Ebenen – passend zu Aufgabe und Know-how

Viele Anpassungen setzen Sie direkt im Arbeitsalltag um: Anwender gestalten ihren persönlichen Arbeitsplatz, Administratoren schaffen gemeinsame Vorgaben und geschulte technische Administratoren setzen weitergehende fachliche und technische Anforderungen um.

Für Anwender

Persönlich anpassbar

Anwender richten ihren eigenen Arbeitsplatz passend zu ihren Aufgaben und Prioritäten ein – ohne die Ansichten anderer Mitarbeiter zu verändern.

Vorteil

Jeder Mitarbeiter sieht die Informationen, die für seine Aufgaben wichtig sind, und erreicht häufig benötigte Inhalte schneller.

Für Administratoren

Administrativ konfigurierbar

Administratoren gestalten Oberflächen, Vorgaben und Abläufe für Teams, Rollen oder das gesamte Unternehmen.

Vorteil

Sie schaffen einheitliche Standards, bilden unternehmensspezifische Abläufe ab und passen die Konfiguration bei neuen Anforderungen selbstständig an.

Für geschulte technische Administratoren

Technisch konfigurierbar

Geschulte technische Administratoren passen BCS an besondere fachliche Prozesse, Datenstrukturen und die bestehende IT-Landschaft an.

Vorteil

Besondere fachliche und technische Anforderungen setzen Sie im eigenen Unternehmen um und entwickeln die Konfiguration bei Bedarf selbstständig weiter.

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Anpassungen für Anwender: den eigenen Arbeitsplatz und Benutzeroberfläche passend gestalten

BCS gibt allen Anwendern eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Innerhalb dieses Standards richtet jeder Mitarbeiter Ansichten und Arbeitsbereiche passend zu seinen eigenen Aufgaben ein. Persönliche Anpassungen verändern dabei nicht die Arbeitsumgebung anderer Anwender.

Ansichten und Arbeitsbereiche individuell gestalten

Anwender gestalten Tabellen, Übersichten und Arbeitsbereiche passend zu ihren Aufgaben. Sie blenden Spalten ein oder aus, filtern Inhalte, ändern Sortierungen und Gruppierungen und organisieren häufig genutzte Bereiche nach ihren persönlichen Prioritäten. So arbeiten Projektleiter, Controller oder Vertriebsmitarbeiter mit derselben Datenbasis, richten den Blick aber jeweils auf die Informationen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Beispiele:

Tabs und Arbeitsbereiche organisieren

Spalten ein- und ausblenden

Inhalte filtern, sortieren und gruppieren

persönliche Ansichtseinstellungen festlegen

Persönliche Voreinstellungen und Favoriten nutzen

Anwender speichern häufig benötigte Einstellungen für ihre tägliche Arbeit und legen bevorzugte Ansichten als persönlichen Standard fest. Lesezeichen führen direkt zu regelmäßig genutzten Projekten, Kontakten, Tickets oder anderen Inhalten. So beginnt jeder Mitarbeiter mit einem Arbeitsbereich, der zu seinen Aufgaben passt, ohne die Einstellungen anderer Anwender zu verändern. Auch die Oberflächensprache wählt jeder Anwender individuell.

persönliche Ansichtsvoreinstellungen

eigene Standards für häufig genutzte Ansichten

Lesezeichen für wichtige Inhalte

individuelle Oberflächensprache

Vanessa Zonsius

Vanessa Zonsius

Tech Controlling, Axel Springer National Media & Tech GmbH & Co. KG

Die Ansichten lassen sich dabei von unseren Nutzern individuell an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

Jannik Knoblich

Jannik Knoblich

Projektmanager, Fachbereich Modernisierung & Digitalisierung, E-Government, Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Wir haben hier für die meisten Ansichten eine „Rostock-spezifische“ Ansicht erstellt.

Konfigurationen für Administratoren: gemeinsame Standards und Prozesse gestalten

Administratoren konfigurieren BCS für Teams, Rollen oder das gesamte Unternehmen. Sie übernehmen den bewährten BCS-Standard dort, wo er passt, und ergänzen ihn dort, wo unternehmensspezifische Strukturen oder Abläufe andere Anforderungen stellen. So verbindet BCS einen einheitlichen Standard mit den Besonderheiten der Organisation.

Oberflächen und Vorgaben für Rollen gestalten

Administratoren gestalten Arbeitsbereiche für Teams, Rollen oder das gesamte Unternehmen. Sie stellen gemeinsame Ansichten und Voreinstellungen bereit und reduzieren die Benutzeroberfläche dort, wo Anwender bestimmte Informationen oder Funktionen nicht benötigen. Projektleiter erhalten beispielsweise andere Übersichten als Controller, Vertriebsmitarbeiter oder Führungskräfte. Alle arbeiten auf derselben Datenbasis, BCS stellt aber für jede Aufgabe die passenden Informationen in den Mittelpunkt.

Beispiele:

gemeinsame Ansichten und Voreinstellungen

Oberflächenelemente ein- oder ausblenden

BCS-Bausteine passend zum Einsatz konfigurieren

Ansichten für unterschiedliche Benutzergruppen vorbereiten

Eigene Felder, Begriffe und Strukturen ergänzen

Administratoren bilden unternehmensspezifische Informationen direkt in BCS ab. Sie ergänzen eigene Felder, definieren Auswahlwerte und Klassifikationen und verwenden die Begriffe, mit denen Mitarbeiter im Unternehmen bereits arbeiten. Auch eigene Typen für Projekte, Vorgänge oder andere Objekte unterstützen unterschiedliche Arbeitsweisen innerhalb einer gemeinsamen BCS-Umgebung. So bildet BCS beispielsweise Projektarten, Kundensegmente, Freigabekategorien oder interne Klassifikationen ab, ohne dem Unternehmen eine fremde Fachsprache aufzuzwingen.

Beispiele:

eigene Felder und Auswahlwerte

Projekt- und Vorgangstypen

Klassifikationen und Kategorien

unternehmensspezifische Begriffe

mehrsprachige Bezeichnungen

Rollen, Rechte und Regeln festlegen

Administratoren steuern, welche Informationen und Aktionen für einzelne Rollen zur Verfügung stehen. Sie vergeben Rechte gezielt und verbinden Berechtigungen mit den Verantwortlichkeiten im Unternehmen. Zusätzlich definieren sie fachliche Regeln für die Dateneingabe und für Statuswechsel. Pflichtangaben und Plausibilitätsprüfungen unterstützen einheitliche Abläufe und erhöhen die Qualität der erfassten Informationen.

Beispiele:

Rollen ergänzen und anpassen

Seiten- und Aktionsrechte konfigurieren

Berechtigungen an Verantwortlichkeiten ausrichten

Statusübergänge konfigurieren

Statuswechsel mit Rollen verbinden

Formulare und Assistenten für Abläufe gestalten

Administratoren gestalten Formulare und Eingabebereiche passend zu wiederkehrenden Aufgaben. Sie legen fest, welche Informationen Anwender erfassen, in welcher Reihenfolge Felder erscheinen und welche Angaben für einen bestimmten Arbeitsschritt relevant sind.

Für strukturierte Abläufe richten sie geführte Assistenten ein. Diese führen Anwender beispielsweise durch die Projektanlage und fragen Schritt für Schritt die benötigten Informationen ab. Hilfetexte und Tooltips ergänzen Erläuterungen direkt an der passenden Stelle.

Beispiele:

Detailansichten und Eingabemasken anpassen

Reihenfolge und Sichtbarkeit von Feldern

Ansichten um zusätzliche Felder ergänzen

Assistenten konfigurieren

projektspezifische Eingaben strukturieren

Hilfetexte und Tooltips

Workflows, Benachrichtigungen und Prozesse konfigurieren

Administratoren bilden wiederkehrende Abläufe in BCS ab und automatisieren Arbeitsschritte. Sie lösen Aktionen anhand definierter Regeln aus, versenden Erinnerungen oder Benachrichtigungen und steuern strukturierte Geschäftsprozesse mit BPMN. So reduziert BCS manuelle Routinen und sorgt dafür, dass Aufgaben, Informationen und Freigaben zum richtigen Zeitpunkt die zuständigen Personen erreichen.

Beispiele:

eigene E-Mail-Vorlagen konfigurieren

Benachrichtigungen in Abläufe integrieren

Freigabeprozesse abbilden

BPMN-Prozesse modellieren

Workflows an unternehmensspezifische Prozesse anpassen

Andrea Fischer

Andrea Fischer

Backoffice Projektassistenz, team Technology Management GmbH

Durch die eigene Benennung von Drop-down-Menüs oder zusätzlichen Tabs ermöglicht uns BCS, die team individuell abzubilden.

Carsten Münch

Carsten Münch

First Business Partner & Team Coordinator Application Management, Information Technology, TÜV Rheinland Service GmbH

Für jede Phase haben wir einen eigenen Wizard konfiguriert, der die jeweils benötigten Informationen abfragt.

David Rosenau

David Rosenau

Head of Solution Consulting/SAP Senior Consultant, Mercoline GmbH

Sehr schnell gelang es uns, unseren Rechnungsworkflow und Freigabeprozesse in BCS digital abzubilden.

Adrian Kamer

Adrian Kamer

Senior System Architect, Deleproject AG

Wir konnten eigene Masken, Felder und Berechtigungen definieren und so die Software optimal auf unsere Prozesse abstimmen.

GetApp ReviewsGetApp BadgeTrusted Bewertung für BCS, sehr gutCapterra Reviews für BCSOMR Rating Widget für BCSOMR Badge für BCS

Customizing für geschulte technische Administratoren: BCS technisch erweitern

Für Anforderungen, die über die normale Administration hinausgehen, bietet BCS weitergehende Konfigurationsmöglichkeiten. Geschulte technische Administratoren nutzen dafür je nach Betriebsmodell und Berechtigung unter anderem WebConfig, XML, Datenmodellanpassungen, Import- und Exportfunktionen oder CSS. Sie erweitern Oberflächen und Fachlogik, passen das Erscheinungsbild an das Corporate Design an, konfigurieren Datenaustausch und Berichte und integrieren BCS in die bestehende IT-Landschaft. 

Damit bleibt das Unternehmen auch bei anspruchsvollem Customizing handlungsfähig und entwickelt die eigene Konfiguration selbstständig weiter. Welche technischen Anpassungen ein Unternehmen selbst umsetzt und welche Projektron übernimmt, hängt vom gewählten Betriebsmodell und den jeweiligen Zugriffsrechten ab.

Benutzeroberflächen und Fachlogik mit WebConfig erweitern

Mit WebConfig gestalten technische Administratoren Benutzeroberflächen über die administrativen Einstellungen hinaus. Sie passen Ansichten, Eingabebereiche und fachliche Logik an besondere Anforderungen des Unternehmens an. Sie steuern beispielsweise, ob Elemente sichtbar oder bearbeitbar sind und unter welchen Bedingungen BCS sie anzeigt.

Ergänzende XML-Konfigurationen und CSS eröffnen weitere Möglichkeiten, um die Oberfläche und das Erscheinungsbild an unternehmensspezifische Anforderungen anzupassen. So setzen Sie auch Anforderungen um, die tiefer in die Struktur von BCS eingreifen, ohne dafür den Produktstandard verändern zu müssen.

Beispiele:

weitergehende Anpassungen von Ansichten und Formularen

zusätzliche fachliche Regeln

kontextabhängige Inhalte und Aktionen

technische Konfiguration über WebConfig

ergänzende XML-Konfiguration

Datenmodell, Berichte, Importe, Exporte und Schnittstellen konfigurieren

Technische Administratoren steuern den Datenaustausch zwischen BCS und anderen Anwendungen. Dazu gehören zusätzliche Attribute im Datenmodell sowie konfigurierbare Importe und Exporte. Sie konfigurieren Importe und Exporte, binden Schnittstellen an und stellen Daten automatisiert für weitere Systeme oder Prozesse bereit.

Für individuelle Auswertungen und Geschäftsdokumente nutzt BCS Berichtsvorlagen aus Eclipse BIRT. Unternehmen gestalten damit beispielsweise Projektberichte, Auswertungen, Angebote oder andere Dokumente auf Basis ihrer BCS-Daten im gewünschten Aufbau und Layout.

Beispiele:

Schnittstellen zu Drittsystemen

Import- und Exportprozessoren konfigurieren

Wertezuordnungen und Datenaufbereitung definieren

automatisierte Importe und Exporte einrichten

individuelle BIRT-Berichtsvorlagen verwenden

Berichte und Dokumente an das Corporate Design anpassen

zeitgesteuerte Auswertungen einrichten

Benutzerverwaltung und Anmeldung an die IT-Landschaft anpassen

Technische Administratoren binden BCS an die bestehende Identitäts- und Benutzerverwaltung des Unternehmens an. Sie konfigurieren beispielsweise die Zuordnung von Benutzern und Gruppen, den Austausch von Benutzerinformationen und die gewünschten Anmeldeverfahren. BCS unterstützt dafür unter anderem LDAP, Kerberos, OpenID Connect, SAML und SCIM sowie TOTP und Passkeys.

Beispiele:

Benutzer und Gruppen anbinden

externe Gruppen BCS-Rollen zuordnen

Benutzerinformationen synchronisieren

Identity Provider konfigurieren

Anmeldeverfahren festlegen

Anpassungen testen und updatefähig weiterentwickeln

Technische Administratoren entwickeln die BCS-Konfiguration im eigenen Unternehmen häufig über viele Jahre weiter. BCS trennt individuelle Konfigurationen soweit wie möglich vom Produktstandard. Test-, Schulungs- und Produktivumgebungen unterstützen einen kontrollierten Umgang mit neuen Einstellungen und Erweiterungen. Bei Installationen mit getrennten Test- und Produktivumgebungen können Unternehmen Änderungen zunächst außerhalb des Produktivbetriebs prüfen. Welche Konfigurationen Kunden selbst übertragen oder technisch verwalten, richtet sich nach Betriebsmodell und Berechtigungen. So verbindet das Unternehmen umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten mit einer langfristig wartbaren und updatefähigen Lösung.

Beispiele:

Anpassungen zunächst in einer Testumgebung umsetzen

Konfigurationen kontrolliert prüfen und gezielt erweitern

Änderungen in vorhandenen Testumgebungen erproben und zwischen Umgebungen übertragen

individuelle Erweiterungen vom Produktstandard trennen

bestehendes Customizing bei neuen Anforderungen weiterentwickeln

Iván Sándor Szerbin

Iván Sándor Szerbin

Applikation Support, IDS GmbH

Die Administratorenschulung vermittelte uns, wie wir per XML, über den WebConfig-Editor oder die Oberfläche BCS selbst anpassen und erweitern können.

Ralf Junge

Ralf Junge

Leitung PMO, Sandstein Neue Medien

BCS ist maximal anpassbar und dennoch problemlos Update-kompatibel.

Customizing-Know-how im eigenen Unternehmen aufbauen

In Administrationsschulungen lernen Ihre Mitarbeiter, BCS über die Benutzer- und Administrationsoberfläche, den WebConfig-Editor und weitergehende technische Konfigurationen anzupassen. Interne Administratoren verstehen dadurch die Zusammenhänge zwischen Benutzeroberfläche, Rollen, Datenmodell, Prozessen und technischer Konfiguration. Sie können Änderungswünsche fachlich bewerten und viele Anpassungen selbst umsetzen.

Administrationsschulungen kennenlernen
Projektron Kundenbetreuung

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Sie möchten wissen, welche Anpassungsmöglichkeiten BCS für Ihre Organisation bietet? Die Projektron Kundenbetreuung beantwortet Ihre Fragen zu Ansichten, Rollen, Feldern, Prozessen, Automatisierungen und Integrationen.