Release-Informationen
BCS 26.3: Flüssigere Besprechungen, intelligentere Assistenz, transparentere Risiken
BCS 26.3 vereinfacht Ihre Besprechungen, erweitert den KI-Assistenten um gemeinsame Aufgabenauswertungen und gezielte Fragen zur Kontakthistorie und macht die Wirkung von Risikogegenmaßnahmen sichtbar. Flexiblere Balkendiagramme erleichtern den Vergleich von Budgets, Plan- und Ist-Werten für fundierte Entscheidungen im Projektalltag.
Risikomanagement: Risikoquellen unterscheiden und die Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen bewerten
Mit BCS 26.3 unterscheiden Sie interne und externe Risikoquellen und filtern Chancen sowie Risiken in Listen und Diagrammen gezielt danach. Bei der Erstellung aus Umfeldfaktoren wird die Zuordnung bereits übernommen. Projektleiter können dadurch Risiken aus dem eigenen Unternehmen oder Projekt getrennt von externen Einflüssen betrachten und ihre Bewertung entsprechend ausrichten.
Überlappende Risiken sind im Diagramm eindeutiger zugeordnet; auch in Berichten, Exporten und Druckansichten. Damit bleiben die dargestellten Risiken für Auftraggeber und Entscheidungsgremien nachvollziehbar, wenn die interaktiven Funktionen der BCS-Oberfläche nicht zur Verfügung stehen.
Im Projektüberblick sehen Sie künftig auch eine Grafik der Risiken nach Gegenmaßnahmen und eine Liste der zugehörigen Gegenmaßnahmen. Die neue Kennzahl „Risikominimierungseffektivität“ (Risk Mitigation Effectiveness) zeigt in Prozent, wie stark sich der Risikowert durch Gegenmaßnahmen reduziert. Sie ist je Risiko und je Gegenmaßnahme verfügbar; ein Tachometer stellt den projektweiten Durchschnitt dar. So können Projektleiter die bewertete Wirkung ihrer Maßnahmen vergleichen und erkennen, wo weiterhin hoher Handlungsbedarf besteht. Grundlage sind Eintrittswahrscheinlichkeit und Schweregrad des Risikos.
Die Funktionen zum Risikomanagement sind nicht für BCS.light verfügbar.
Agenda: Besprechungen übersichtlich vorbereiten, flüssig durchführen und strukturiert abschließen
Mit BCS 26.3 sehen Sie Agendapunkte und verknüpfte Objekte direkt in den Stammdaten am Termin. Die kompakte Vorschau zeigt den Agendapunkt, Verantwortliche und die geplante Dauer. Von dort starten Sie auch den Präsentationsmodus. So erkennen Teilnehmer schnell, was ansteht und können die Agenda auch ohne Ansichtswechsel nutzen. Neue Agendapunkte lassen sich mit nur einem Klick direkt in den Stammdaten anlegen.
Im Präsentationsmodus sorgt das optimierte Layout nun auch für eine klare Zuordnung verknüpfter Objekte.
Eine neue Abschlussansicht im Präsentationsmodus bündelt die Nachbereitung: Sie können spontan weitere Agendapunkte ergänzen, Endzeit und Terminstatus anpassen, das Besprechungsprotokoll versenden oder Memos in der Kontakthistorie der Teilnehmer ablegen. Bei Terminserien sehen Sie außerdem den nächsten anstehenden Termin zur Erinnerung. So erledigen Sie als Gastgeber alle abschließenden Tätigkeiten mit wenigen Klicks direkt nach der Besprechung.
Die Funktionen sind für BCS.light verfügbar.
KI-Assistent: Aufgaben gemeinsam betrachten und Kontakthistorien gezielt befragen
Im erweiterten Aufgaben-Chat können Sie weitere Aufgaben zum KI-Kontext hinzufügen. Projektleiter und Bearbeiter können damit mehrere Aufgaben gemeinsam auswerten und nach Abhängigkeiten, Gemeinsamkeiten oder übergreifenden offenen Punkten fragen. Sichtbare Kontext-Tokens markieren die ausgewählten Aufgaben. Quellenverweise auf zugehörige Checklisten, Kommentare und Verlaufsprotokolle erleichtern es, die Antworten anhand der Informationen in BCS zu prüfen.
Der Kontakthistorienassistent beantwortet Fragen zu den dokumentierten Kontakten und Kommunikationsvorgängen am jeweils aufgerufenen BCS-Objekt. Sie wählen einen Fragenvorschlag oder geben eine eigene Frage ein, beispielsweise: „Wurde diesem Kunden bereits ein Angebot übermittelt?“ Anhand der berücksichtigten Kontakthistorieneinträge kann der Assistent Auskunft geben, ob, wann, durch wen und über welchen Kanal dies geschehen ist. Kundenbetreuer und Vertriebsmitarbeiter finden so schneller Informationen für Gespräche und Übergaben. Auch dieser Assistent bietet die Möglichkeit, die Kontakthistorien mehrerer Personen / Organisationen gleichzeitig einzubeziehen.
Die Funktionen sind nicht in BCS.light verfügbar.
Projektcontrolling: Flexiblere Balkendiagramme für gezielte Kennzahlenvergleiche
Mit BCS 26.3 vergleichen Projektleiter und Controller Budgets, Aufwände und weitere Kennzahlen flexibler. Die erweiterten Einstellungen an Diagrammen stehen im Dashboard „Überblick“ an Projekten und Projektgruppen zur Verfügung.
Benötigen Sie die Bottom-Up oder die Top-Down-Planung? Welchen Auftrag möchten Sie sehen und gegen welchen Wert in der Einhaltung vergleichen, beispielsweise den Erwartet-Wert? Kombinieren Sie bis zu fünf Balken für die passende Auswertung. Schraffierte Flächen machen die jeweiligen Differenzen sichtbar. So erkennen Sie schneller, welche Budgets ausgeschöpft sind und wo noch Spielraum besteht.
Neben dem Diagramm zum Gesamtwert des Projektes können die Sachleistungen, Personalbudgets und Aufwände analog geprüft werden, in der Zusammenfassung der Projekte und in der Projektliste. Die verfügbaren Indikatoren und Differenzberechnungen sowie Farben und Beschriftungen lassen sich konfigurativ auf Ihre Anforderungen abstimmen. Einheitlichere Einstellungen in Dashboard- und Detailansichten erleichtern den Wechsel zwischen Projektüberblick und vertiefter Auswertung.
Die Features sind für BCS.light verfügbar.
Weitere ausgewählte Funktionen der 26.3
GUI & Usability
- Eigene und gruppenbezogene Wiedervorlagen im Kalender klar unterscheidbar und gezielt filterbar
- Kopierte Elemente über direkte Links in der Erfolgsmeldung schneller auffindbar
- Eingefügte Web- und BCS-Links öffnen sich standardmäßig im neuen Tab
- Summen ausgewählter Zeilen in weiteren Listen verfügbar
- Verlaufsprotokolle mit optimierten Ansichten und aktualisierten Typen
Tickets & Services
- Anstehende Besprechungen direkt am Ticket sichtbar
- Ticket-Kanban-Board nach Hauptbearbeiter und weiteren Bearbeitern filterbar
- Individuelle Funktionsstundensätze an Service-Strukturelementen hinterlegbar
- Rückfragen zu bestehenden Kommentaren für mehrere Personen gleichzeitig ergänzbar
- Rückfragen im „Persönlichen Überblick“ direkt als erledigt markierbar, auch für externe Ansprechpartner mit entsprechendem Zugang
Termine & Kalender
- Terminerstellung über die persönliche Arbeitsorganisation vereinfacht
- Terminserien einschließlich Wiederholungsregeln kopierbar
- Feiertage anderer Regionen im eigenen Kalender erkennbar
- Einzelne Serientermine im Terminplan per Drag & Drop verlängerbar oder verkürzbar
- Serientermine und Ausnahmen klar gekennzeichnet und in Terminlisten filterbar
- Zeitraum und Anzahl der Serientermine direkt im Tooltip sichtbar
- Ressourcenkonflikte direkt in der Terminansicht erkennbar
Zeiterfassung (Tagesbuchen)
- Fortschrittsbalken um Vergleiche mit Soll-Arbeitszeit, Anwesenheit und der Zeit bis jetzt erweitert
- Bearbeitung mit direktem Fokus auf das angeklickte Feld vereinfacht; Ansichtsvoreinstellungen und Buchungszielsuche mit Volltextsuche und Filtern optimiert
Rechnungen
- Abgeschlossene Rechnungen samt Positionen und Anhängen kopierbar mit optionalem direktem Abschluss
- Leistungsenddatum bei Artikeln automatisch vorbelegt und in Rechnungspositionen übernommen
- ZUGFeRD 2.5 integriert und Validierung von E-Eingangsrechnungen aktualisiert
Personalmanagement
- Mitarbeiter mit null Wochenstunden wahlweise aus Auswertungen ausgeschlossen oder anhand ihrer vorherigen Arbeitszeit als Vollzeit oder Teilzeit eingeordnet
- Lohngruppe in „Interna“ sichtbar und als Filter sowie zur Gruppierung in Sunburst-Diagrammen verfügbar
Außerdem
- Projektplanung & -controlling: Kombinierte Auslastungsprognose: Top-Down-Grobplanung oder Bottom-Up-Feinplanung automatisch nach Projektstatus berücksichtigt
- Angebote & Vertrieb: Neue Liste der Angebotspositionen mit Filtern, Summenzeilen und Angaben zum Abrechnungsstand
- Spesen: Belegsatzerfassung überarbeitet mit Belegupload, Dateiauswahl aus BCS, Kamerafunktion und gemeinsamer Bearbeitung und Speicherung mehrerer Belegsätze
- Scrum: Folge-User-Storys mit Übernahme offener Aktivitäten und Akzeptanzkriterien; ursprüngliche Story automatisch auf „Umgesetzt“ gesetzt
- Sicherheit: Truststore direkt über die BCS-Oberfläche verwaltbar; Zertifikatsänderungen ohne Neustart wirksam
- Administration: Buchungsverknüpfungen gezielt lösbar, um alte Projektstrukturen leichter zu löschen und erfasste Zeiten zu erhalten
- Berichte: Spaltenbreiten aus Tabellen in Beschreibungsfeldern automatisch in Berichte übernommen
- Schnittstellen: Log-Einträge über OpenTelemetry für die zentrale Überwachung verfügbar
Und das ist bei Weitem nicht alles!
Noch mehr neue Features und detailliertere Beschreibungen aller neuen Funktionen finden Sie in den Release-Notes und der Dokumentation von BCS.
Sicherheitsrelevante Änderungen/ Bugfixes
Ein Update auf die aktuelle BCS-Version lohnt sich! Wir arbeiten laufend daran, mögliche Sicherheitslücken zu identifizieren und umgehend zu beheben. Die aktuellste BCS-Version enthält immer auch die in vergangenen Releases vorgenommenen Behebungen von Sicherheitslücken.

Thilo Menges
Abteilungsleitung Unternehmensentwicklung | Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem
Was uns beeindruckt, ist die Release-Stabilität und -Transparenz von BCS selbst. Wir haben allzeit das Gefühl, transparent über die Produktentwicklung informiert zu sein – sei es über die Website, den Newsletter oder die Releaseveranstaltungen im festen quartalsweisen Releasezyklus. Ein Besuch auf der Website und man sieht sofort: Was ist geplant fürs nächste Release? Was ist zuletzt herausgekommen? Was gibt es schon, aber nutze ich vielleicht noch gar nicht? Wegen dieser Transparenz und Verlässlichkeit verdient die Produktentwicklung von Projektron großes Lob.

Ralf Junge
Leitung PMO | Sandstein Neue Medien
Wir schätzen die Flexibilität und maximale Anpassbarkeit, die BCS bietet. In der Tat haben wir auch viele Spezifikationen vornehmen lassen. Neuen BCS-Versionen fiebern wir immer gespannt entgegen und Updates nehmen wir in aller Regel sehr schnell nach einem neuen Release vor. Hier sehen wir einen weiteren fantastischen Vorteil von BCS – es ist maximal anpassbar und dennoch problemlos Update-kompatibel.
Ausblick – BCS 26.4
Die agile Entwicklungsmodell Scrum kombiniert mit der passenden BCS-Unterstützung macht es möglich: Welche wichtigen Neuerungen für die nächste Version geplant sind, erfahren Sie hier. Bitte beachten Sie, dass es keine Garantie gibt, dass die angekündigten Features in genau dieser Form und im nächsten Release erscheinen werden. Kurzfristige Änderungen sind nicht auszuschließen.
Spesen: Belege automatisch auslesen und schneller abrechnen
Bereits mit BCS 26.3 wurde die Belegsatzerfassung für Auslagen und Reisekosten überarbeitet: Sie können Belege hochladen und mehrere zugehörige Belegsätze übersichtlich in einem Dialog bearbeiten und gemeinsam speichern. Für BCS 26.4 ist die automatische Belegerkennung per OCR und KI geplant. Beträge, Währung und Belegdatum sollen aus hochgeladenen Belegen ausgelesen und passende Belegarten vorgeschlagen werden. Bei Hotel- oder Bewirtungsrechnungen mit unterschiedlichen Steuersätzen entstehen daraus mehrere Belegsatzvorschläge. Auch strukturierte Daten aus E-Rechnungen sollen direkt übernommen werden. Sie prüfen die Vorschläge, ergänzen bei Bedarf Angaben und bestätigen die Übernahme. Das reduziert manuelle Eingaben für Mitarbeiter und erleichtert der Reisekostenabrechnung die weitere Bearbeitung. Für Buchhaltungsexporte bleiben separate Belegsätze erhalten; ihre Zugehörigkeit zum ursprünglichen Beleg bleibt nachvollziehbar.
MCP-Schnittstelle: BCS direkt aus externen KI-Chats ansprechen
Die technische Grundlage ist gelegt: Ab BCS 26.4 sollen externe KI-Agenten Daten aus BCS abfragen und Aktionen auslösen können. Über die MCP-Schnittstelle (Model Context Protocol) nutzen Sie bereitgestellte BCS-Funktionen direkt aus einer angebundenen KI-Chatumgebung – mit Anfragen in natürlicher Sprache. Projektleiter könnten beispielsweise offene Projekte eines Kunden oder die Teammitglieder eines Projekts samt Rollen und gebuchten Stunden abfragen. Mitarbeiter könnten ihre erfassten Zeiten für einen bestimmten Zeitraum abrufen. Das spart Navigationsschritte und bringt BCS-Informationen direkt in den jeweiligen Arbeitsdialog. Welche Abfragen und Aktionen verfügbar sind, bestimmen die bereitgestellten MCP-Tools. Diese sollen über die Import/Export-Schnittstelle konfigurierbar sein. So lässt sich die Anbindung gezielt auf Ihre Geschäftsprozesse und benötigten Informationen abstimmen.
Mobile App: Arbeitszeiten im Blick, Kontakte und Spesen einfacher erfasst
Mit BCS 26.4 soll die mobile App mehr Überblick und eine modernisierte Bedienung bieten. Das „Aufwände/Tag“-Diagramm macht Über- und Unterstunden unterwegs sichtbar: Eine kompakte Anzeige im Kalender führt per Antippen zur ausführlichen Auswertung. Mitarbeiter, die ihre Zeiten überwiegend mobil erfassen, können ihren Arbeitszeitsaldo damit direkt in der App prüfen.
Die Kontaktverwaltung wird übersichtlicher: Eine alphabetisch gegliederte Liste erleichtert das Auffinden von Ansprechpartnern, überarbeitete Eingabefelder und klar erkennbare Pflichtangaben vereinfachen die Erfassung. Eigene Kontaktdaten lassen sich per QR-Code teilen – praktisch für Vertriebsmitarbeiter und Kundenbetreuer im persönlichen Gespräch.
Auch die Spesenerfassung erhält ein neues Layout mit übersichtlicher angeordneten Informationen und Aktionen. Die einheitlichere Gestaltung erleichtert den Wechsel zwischen Zeiterfassung, Kontakten und Spesen und macht die App im Arbeitsalltag einfacher bedienbar.
Neuer Arbeitsbereich „Analyse“: Konzernweite Projektübersicht bei eigenständigen BCS-Instanzen (Mehrserverlandschaft)
Mit dem geplanten Arbeitsbereich „Analyse“ sollen Geschäftsführung, Portfoliomanager und Controller ausgewählte Projekte mehrerer Gesellschaften zentral auswerten können. Dafür werden Projektinformationen und zusammengefasste Aufwands- und Kostenkennzahlen aus eigenständigen BCS-Instanzen an ein zentrales Auswertungssystem übertragen. Das erleichtert den gesellschaftsübergreifenden Überblick, ohne sämtliche Einzelbuchungen zentral zusammenzuführen.
Die Gesellschaften behalten ihre eigenen Prozesse, Konfigurationen und Berechtigungskonzepte. Die Verteilung der Daten und Systemlast kann die Performance großer Installationen verbessern und die Administration unterschiedlicher Anforderungen erleichtern. Die angeschlossenen Instanzen haben untereinander keinen direkten Datenzugriff. Welche Projekte an die Zentrale übertragen werden, wird gezielt festgelegt; die Übertragung lässt sich jederzeit deaktivieren.



