„Das übernimmt jemand nebenbei.“ – Das klingt unkompliziert, zumindest solange, bis eine dringende Supportanfrage auf einen vollen Projektplan trifft. Laufende Betreuung braucht deshalb einen festen Platz in der Kapazitätsplanung. Bisherige Betreuungsaufwände liefern dafür eine erste Orientierung. Hinzu kommen
Servicezeiten
benötigte Qualifikationen
Abwesenheiten
Belastung durch parallel laufende Projekte
Grundlast, Wartungsfenster und Störungen berücksichtigen
Wiederkehrende Kontrollen und typische Anwenderfragen bilden eine Grundlast. Geplante Wartungen beanspruchen dagegen zusätzliche Kapazität zu bestimmten Terminen. Für ungeplante Störungen braucht das Team Spielraum und eine verlässliche Vertretung. Der Vergleich mit tatsächlich erfassten Zeiten zeigt nach dem Servicestart, ob diese Planungsannahmen zum Alltag passen.
Rechenbeispiel: Ein Team verfügt nach Abwesenheiten und internen Aufgaben über 120 Wochenstunden. Davon plant es 25 Stunden für laufende Betreuung und weitere 15 Stunden für ein Wartungsfenster ein. Für Projektarbeit bleiben in dieser Woche zunächst 80 Stunden. Wenn das Team zusätzlich Kapazität für ungeplante Störungen reserviert, sinkt dieser Wert entsprechend. Ein finanzielles Supportbudget schafft keine zusätzliche Arbeitszeit.
Servicekapazitäten mit BCS in die Gesamtplanung einbeziehen
BCS berücksichtigt regelmäßige Serviceaufwände über Grundlasten und zeitlich begrenzte Belastungen über Kontingente. Kontingente unterstützen auch die Vermeidung von Überbuchungen. So fließt die laufende Betreuung in die Planung neuer Projekte ein, und Verantwortliche erkennen, welche Kapazitäten bereits zum Service gehören.
Mehr dazu finden Sie beim Ressourcenmanagement mit BCS. Wie Sie Bedarf und Verfügbarkeit systematisch gegenüberstellen, erklärt unser Fachartikel zur Ressourcenplanung im Projektmanagement.