31.03.2026 - Fachartikel
Wie gut ist BCS 26.1? Die Bewertung in der Softwarebesprechung im projektmagazin
Was bleibt von BCS übrig, wenn Marketingaussagen außen vor bleiben und ein erfahrener Fachautor die Software einordnet? Genau darauf gibt die aktuelle Softwarebesprechung im projektmagazin eine fundierte Antwort. In „BCS 26.1: Business Coordination für projektorientierte Unternehmen“, erschienen am 30. März 2026, beschreibt Dr. Mey Mark Meyer BCS als Lösung für Multiprojektmanagement mit Schwerpunkten auf Ressourcen, Finanzen und angrenzenden ERP-Funktionen.
BCS 26.1 im projektmagazin: Wie Dr. Mey Mark Meyer Business Coordination für projektorientierte Unternehmen einordnet
Die Besprechung ist nicht einfach eine Funktionsliste. Sie beantwortet eine viel interessantere Frage: Was bedeutet Business Coordination in der Praxis? Meyer nimmt BCS nicht nur als Projektmanagement-Software wahr, sondern als System, das projektorientierte Unternehmen in mehreren zentralen Steuerungsdimensionen zusammenführt. Genau das macht den Beitrag für Leserinnen und Leser spannend, die sich nicht nur für Terminpläne interessieren, sondern für das Zusammenspiel von Projekten, Teams, Budgets, Angeboten, Leistungen und Portfolioentscheidungen.
Dass der Beitrag gerade jetzt erscheint, passt auch zur Produktentwicklung: Im Artikel hebt Meyer hervor, dass Projektron seine Software viermal jährlich aktualisiert und dass die Version 26.1 vor allem durch viele Detailverbesserungen, Optimierungen der Oberfläche und technische Weiterentwicklungen auffällt. Außerdem verweist er darauf, dass der Hersteller seine Entwicklungsorganisation im vergangenen Jahr neu aufgestellt und die Entwicklungskapazität ausgebaut habe.
Einordnung der Softwarebesprechung
Der Beitrag im projektmagazin versteht sich nicht als reine Funktionsübersicht. Vielmehr geht es darum, BCS im Gesamtkontext projektorientierter Unternehmen einzuordnen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere drei Dimensionen:
die Steuerung mehrerer Projekte gleichzeitig
der Umgang mit knappen Ressourcen
die Verknüpfung von Projektarbeit und betriebswirtschaftlichen Prozessen
Diese Perspektive ist entscheidend, denn genau hier stoßen viele klassische Projektmanagement-Tools an ihre Grenzen.
Der Autor: Berater, Praktiker, Software-Experte
Dr. Mey Mark Meyer ist Geschäftsführer der prometicon GmbH und ein erfahrener Berater im Projektmanagement-Umfeld. Er begleitet Unternehmen dabei, Projektmanagement-Strukturen aufzubauen, zu optimieren und strategisch weiterzuentwickeln, insbesondere in Richtung projektorientierter Organisationen. Sein fachlicher Hintergrund verbindet Praxis und Wissenschaft: Als Diplom-Ingenieur promovierte er im Bereich Projektmanagement und Innovation und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Frage, wie Methoden, Prozesse und Software im Projektmanagement optimal zusammenspielen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Auswahl, Einführung und Bewertung von Projektmanagement-Software.
Seine Einschätzung zu BCS basiert damit nicht nur auf Theorie, sondern auf langjähriger Beratungserfahrung in realen Projektumgebungen.
Business Coordination: Der zentrale Gedanke
Ein roter Faden des Artikels ist der Begriff der Business Coordination. Gemeint ist damit die Fähigkeit, Projekte nicht isoliert zu planen und zu steuern, sondern sie eng mit Ressourcen, Kosten und organisatorischen Abläufen zu verzahnen. Die Analyse zeigt, dass BCS genau hier ansetzt. Neben den bekannten Funktionen zur Projektplanung unterstützt die Software zahlreiche Aufgaben im Projektalltag und erweitert diese um betriebsnahe Funktionen wie Angebotswesen, Abrechnung und CRM.
Damit entsteht ein System, das nicht nur Projekte verwaltet, sondern aktiv zur Steuerung des Unternehmens beiträgt.
Flexibilität in der Projektmethodik
Ein weiterer Schwerpunkt der Besprechung liegt auf der methodischen Offenheit. In vielen Organisationen existieren heute unterschiedliche Projektansätze nebeneinander: klassische Planung, agile Entwicklung und hybride Mischformen.
BCS trägt diesem Umstand Rechnung, indem es verschiedene Methoden innerhalb eines Systems zusammenführt. Klassische Terminpläne mit Gantt-Diagrammen stehen ebenso zur Verfügung wie agile Elemente auf Basis von Tickets, Backlogs und Sprints. Gleichzeitig lassen sich beide Welten miteinander verbinden, sodass auch hybride Projektstrukturen abgebildet werden können.
Gerade für Unternehmen mit heterogenen Projektlandschaften entsteht dadurch ein großer Vorteil: Sie müssen sich nicht auf eine Methode festlegen, sondern können je nach Projektanforderung flexibel arbeiten.
Ressourcenmanagement als Schlüssel zur Steuerung
Besonders deutlich wird die Stärke von BCS im Bereich Ressourcenmanagement. In vielen projektorientierten Organisationen sind personelle Kapazitäten der entscheidende Engpass und gleichzeitig einer der schwierigsten Faktoren in der Planung.
Die Besprechung zeigt, wie BCS hier verschiedene Planungsebenen miteinander kombiniert. In frühen Projektphasen kann mit Platzhaltern gearbeitet werden, um den langfristigen Bedarf abzuschätzen. Im weiteren Verlauf werden diese durch konkrete Teammitglieder ersetzt, wobei Workflows die Abstimmung zwischen Projektleitung und Fachbereichen unterstützen.
Ergänzt wird dies durch Auswertungen, die Kapazitäten sichtbar machen und helfen, Überlastungen frühzeitig zu erkennen. Auch Fähigkeiten und Qualifikationen spielen eine Rolle, sodass Ressourcen nicht nur nach Verfügbarkeit, sondern auch nach Kompetenzen geplant werden können.
Damit wird deutlich: Ressourcenplanung ist in BCS kein Nebenprodukt, sondern ein zentrales Steuerungsinstrument.
Von der Planung zur Abrechnung: Projekte als wirtschaftliche Einheit
Ein weiterer zentraler Punkt der Analyse ist die enge Verbindung von Projektplanung und finanziellen Prozessen.
BCS ermöglicht es, aus geplanten Aufwänden und definierten Rollen direkt Angebote zu erstellen. Während der Projektdurchführung werden Leistungen erfasst und können anschließend abgerechnet werden – inklusive zusätzlicher Kosten wie Reisen, Materialien oder Fremdleistungen.
Diese Durchgängigkeit ist für viele Organisationen ein entscheidender Vorteil. Sie reduziert Medienbrüche, erhöht die Transparenz und sorgt dafür, dass wirtschaftliche Aspekte von Anfang an in die Projektplanung einfließen.
Die Besprechung macht deutlich, dass BCS damit über die klassische Rolle einer Projektmanagement-Software hinausgeht und zentrale Funktionen eines Projekt-ERP-Systems übernimmt.
Unterstützung im Projektalltag
Neben strategischen und planerischen Funktionen beleuchtet der Artikel auch die tägliche Zusammenarbeit in Projekten.
BCS unterstützt Teams dabei, Aufgaben zu organisieren, Informationen auszutauschen und Prozesse nachvollziehbar zu dokumentieren. Tickets spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie dienen nicht nur als Aufgabenliste, sondern als strukturierter Kommunikationskanal, über den sich Arbeitsschritte, Kommentare und Entscheidungen festhalten lassen.
Auch die Organisation von Besprechungen wird integriert unterstützt von der Agenda-Erstellung über die Durchführung bis hin zur Protokollierung und Nachverfolgung.
Diese Funktionen zeigen, dass Business Coordination nicht nur auf Managementebene stattfindet, sondern sich im täglichen Arbeiten der Teams widerspiegelt.
Technologie, KI und Sicherheit
Die Besprechung geht auch auf die technologische Weiterentwicklung von BCS ein. Moderne Webtechnologien sorgen für eine zeitgemäße Benutzeroberfläche und eine interaktive Bedienung.
Darüber hinaus unterstützen KI-Funktionen dabei, Informationen schneller zu erfassen, etwa durch automatische Zusammenfassungen oder kontextbezogene Hilfe. Besonders relevant ist dabei, dass diese Funktionen auch in datenschutzsensiblen Umgebungen eingesetzt werden können.
Ergänzt wird dies durch umfangreiche Sicherheitsmechanismen und flexible Betriebsmodelle von der Installation im eigenen System bis hin zur Nutzung als Cloud-Lösung.
Perspektive für PMO und Multiprojektmanagement
Aus Sicht von PMOs zeigt sich die Stärke von BCS vor allem in der übergreifenden Steuerung. Projekte lassen sich nicht nur einzeln betrachten, sondern im Kontext von Programmen und Portfolios analysieren.
Dashboards und Auswertungen schaffen Transparenz über Fortschritt, Ressourcen und finanzielle Kennzahlen. Gleichzeitig unterstützen Funktionen zur Bewertung und Auswahl von Projekten dabei, strategische Entscheidungen fundiert zu treffen.
Damit wird BCS zu einem Werkzeug, das operative Projektarbeit und strategische Steuerung miteinander verbindet.
Fazit: Ein integrierter Ansatz für projektorientierte Unternehmen
Die Softwarebesprechung im projektmagazin zeichnet ein klares Bild: BCS richtet sich insbesondere an Organisationen, in denen Projekte eine zentrale Rolle spielen und eng mit Ressourcen und wirtschaftlichen Fragestellungen verknüpft sind.
Die Kombination aus Projektmanagement, Ressourcenplanung, finanzieller Steuerung und unterstützenden Funktionen für den Arbeitsalltag macht BCS zu einer Lösung, die über klassische PM-Tools hinausgeht.
Gerade in Multiprojektumgebungen entsteht dadurch ein Mehrwert, der sich nicht nur in besser geplanten Projekten, sondern in einer insgesamt verbesserten Steuerungsfähigkeit zeigt.
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