KoDateN – Kollaborative Datenräume in europäischen Netzwerken
Projekt zum Thema "Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)"
Die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung industrieller Wertschöpfungsnetzwerke bringt Unternehmen neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Das Verbundprojekt KoDateN setzt genau hier an und entwickelt eine innovative soziotechnische Lösung für digitale Kollaborationsräume. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von KMU und Großunternehmen zu erleichtern und die Innovationsarbeit in europäischen Netzwerken nachhaltig zu fördern.
Das Projekt „KoDateN" wird im Rahmen des Programms „Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Problemstellung und Lösungsansatz
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich industrielle Wertschöpfungsstrukturen zu hochkomplexen, global vernetzten Systemen entwickelt. Unternehmen arbeiten zunehmend unternehmensübergreifend zusammen, wodurch neue Herausforderungen in der Koordination und im Datenaustausch entstehen. Insbesondere für KMU bedeutet dies oft hohe Hürden, da:
- Unterschiedliche IT-Systeme und Projektmanagementmethoden aufeinandertreffen.
- Datenschutzanforderungen und gesetzliche Rahmenbedingungen divergieren.
- Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und semantische Missverständnisse bestehen.
Das Projekt KoDateN setzt hier an und entwickelt eine technische und organisatorische Lösung, um kollaborative Datenräume zu schaffen. Diese sollen den multilateralen Datenaustausch erleichtern und durch humanzentrierte Arbeitskonzepte agile und dezentrale Innovationsprozesse unterstützen.
Das Ziel von KoDateN
Mit KoDateN wird eine zukunftsweisende Lösung geschaffen, die Unternehmen durch einheitliche, interoperable Standards für den Datenaustausch und durch nutzerfreundliche digitale Plattformen dabei unterstützt, ihre Zusammenarbeit effizienter und sicherer zu gestalten.
Im Fokus stehen insbesondere:
- Erhöhung der Datensicherheit durch standardisierte Verschlüsselungsverfahren.
- Harmonisierung von Geschäftsprozessen zur Verbesserung der Effizienz.
- Organisatorische Rahmenbedingungen, die eine vertrauensvolle Kooperation ermöglichen.
Durch diese Maßnahmen werden Unternehmen in die Lage versetzt, agil auf Marktanforderungen zu reagieren, Kosten zu senken und ihre Innovationskraft nachhaltig zu steigern.
Innovativer Lösungsansatz
Im Rahmen des Projekts arbeiten führende Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam an der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien und Konzepte. Dabei werden praxisnahe Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen untersucht, um sicherzustellen, dass die entwickelte Lösung unter realen Bedingungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Schwerpunkte des Lösungsansatzes sind:
- Interoperabilität verschiedener IT-Systeme für nahtlosen Datenaustausch.
- Höchste Sicherheitsstandards zur Wahrung der Datenintegrität.
- Unterstützung hybrider Arbeitsmodelle, um eine flexible Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Diese Ansätze gewährleisten eine nachhaltige Transformation in Unternehmen, die Effizienz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt stellt.
Projektpartner und Zusammenarbeit
Das Projekt wird von einem interdisziplinären Konsortium getragen, das sowohl wissenschaftliche Expertise als auch praktische Erfahrung aus der Wirtschaft vereint. Zu den Projektpartnern zählen:
- Projektron GmbH – Spezialist für Projektmanagement-Software.
- Neuser GmbH – führend im Bereich digitale Geschäftsprozesse.
- Gräbert GmbH – Anbieter von CAD-Softwarelösungen.
- Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF München) – wissenschaftliche Forschung zur Digitalisierung.
- Hochschule Landshut – akademische Expertise im Bereich Data Science.
Gemeinsam entwickeln sie eine Lösung, die den Bedürfnissen sowohl von Großunternehmen als auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gerecht wird.





Veranstaltungen
Liste wird laufend ergänzt
2. Vernetzungstreffen – 29. und 30.09.2026 bei Sennheiser electronic SE & Co. KG in Wedemark
Zeit
29. und 30.09.2026
Ort
Sennheiser electronic SE & Co. KG in Wedemark
72. GfA-Frühjahrskongress „Menschengerechte Arbeitsgestaltung"
Vortrag
Eckhard Heidling, ISF München: Innovationen von Arbeitsorganisation und Kompetenzentwicklung zum Aufbau kollaborativer Datenräume
Session
Innovative Arbeitsorganisation und Kollaboration für Europa (EuKoNet)
Zeit
11. bis 13. März 2026
Ort
Campus Center der Universität Kassel - Standort Holländischer Platz
Moritzstraße 18
34127 Kassel
Publikationen
Liste wird laufend ergänzt
Weitere Informationen zur BMBF-Bekanntmachung „Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)“ finden Sie unter:



